Fußballspaß dort, wo die Jugendarbeit hoch im Kurs steht

Vor 15 Jahren war Anstoß – Die Fußballschule schon einmal auf der Bezirkssportanlage in Heiligkreuz zu Gast, damals noch in Kooperation mit der DJK St. Matthias Trier. In den Sommerferien kehrt der ganz spezielle Fußballspaß von Montag bis Freitag, 3. bis 7. August, in den Trierer Süden zurück. Wir haben uns mit Ralf Gieche, dem Jugendleiter des Gastgebers VfL Trier, unterhalten.

Gegen Ende der Ferien dürfen sich die Kids aus Trier und Umgebung auf ein besonderes Erlebnis freuen: Fünf Tage lang gibt’s beim Anstoß-Sommercamp Fußball mit vielen Facetten. Wie kam es dazu?

GIECHE: Michael Ziegler hatte mich in meiner Funktion als Jugendleiter angesprochen und gefragt, ob wir Interesse an einem solchen Camp hätten. Das kam uns gelegen. Wir haben ohnehin schon seit zwei Jahren darüber nachgedacht, ein Camp durchzuführen. Allerdings gab es bei uns in Heiligkreuz das Problem mit unserem Rasen: Im Sommer sind dort immer die Footballer der Trier Stampers aktiv. Da war es nicht machbar, den ganzen Platz für fünf Tage zu blockieren. Bis Anfang August dürfte nun dort, wo bislang der Hartplatz war, unser neuer Kunstrasen fertiggestellt und bespielbar sein. Das eröffnet uns die entsprechenden Möglichkeiten.

Nach langem Warten ist es nun nur noch eine Frage von Wochen, bis der Kunstrasen fertig ist. Was bedeutet das für den VfL?

GIECHE: Das ist für uns lebensnotwendig. Wir mussten zuletzt oft auf den Hartplatz nach Mariahof ausweichen. Das war ein großer organisatorischer und sportlicher Aufwand – und auf Dauer nicht zu stemmen.

Welchen Stellenwert hat die Jugendarbeit beim VfL Trier?

GIECHE: Sie ist uns absolut wichtig. Sie bildet den Grundstein für unsere Herren- und Frauenteams. Deshalb sind wir bestrebt, eine möglichst breite Jugendarbeit aufzubauen, um langfristig davon oben profitieren zu können. Das Sommercamp ist eine schöne Möglichkeit, uns als Verein, der auf die Nachwuchsförderung setzt, zu präsentieren. Wir freuen uns dabei nicht nur auf Kinder aus den eigenen Reihen, sondern auch auf Teilnehmer aus der Umgebung.

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